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Die
Antarktis ist ein Kontinent der Superlative – nirgendwo sonst ist es kälter,
windiger, und trockener. Im Sommer gibt es
vierundzwanzig Stunden Sonne, im Winter Tag
und Nacht Finsternis. Die Antarktis, dieser
wunderschöne Platz am Ende der Welt,
ist begraben unter mächtigem Inlandeis,
meerumtost, und völlig isoliert - weit
und breit gibt es keinen anderen Kontinent.
Unter dem Eispanzer liegen hohe Gebirgsketten
und tiefe Ozeanbecken begraben.
Weddell und Ross See greifen weit in den Kontinent
ein. Diese Gebiete sind von Schelfeistafeln
erfüllt; am Rand entstehen gewaltige
Tafeleisberge. Landtiere fehlen in der Antarktis
fast völlig, dagegen kommen Pinguine,
Robben und Wale in großer Zahl vor.
Der Walfang war lange der einzige Wirtschaftszweig
der Antarktis, ist aber heute untersagt. Auf
den Abbau der Bodenschätze soll laut
Antarktisvertrag bis zum Jahr 2041 verzichtet
werden. Die Antarktis ist heute eines der
letzten unberührten Naturparadiese der
Welt.
Die relativ leicht zugängliche Antarktische
Halbinsel bietet dem Besucher einen erstaunlichen
Tierreichtum und eine unvergeßliche
Landschaft. Unsere Reisen finden im antarktischen
Sommer statt. Eine kaum faßbare Vielzahl
an Pinguinen, Seevögeln, Robben und Walen
erwarten Sie im fast 24-stündigen Tageslicht.
Riesige Eisberge treiben am Schiff vorbei.
Historische Schutzhütten erinnern an
große Polarforscher und Entdecker. Diese
Abenteuer- Kreuzfahrten mit kleinen, polartauglichen
Schiffen erschließen uns ein neues Verständnis
für die Wunder der Antarktis.
Zusätzlich zu unseren Abenteuer-Kreuzfahrten
bieten wir Ihnen Reisen mit einem der stärksten
Eisbrecher der Welt – der Kapitan Khlebnikov.
Kommen Sie mit uns in die abgelegene Ost-Antarktis
oder in die faszinierende Ross See.
Diese Regionen der Antarktis werden seltener
besucht als die Antarktische Halbinsel. Bei
einer Expeditionsreise in die Ost-Antarktis
oder Ross See bringt Sie Ihr Schiff näher
zum Südpol als irgendwo sonst, und es
muß hierzu erst einmal mächtige
Packeisbarrieren durchdringen.
Ein offenes Wort: Die Beschreibung unserer
Reisen soll Ihnen eine erste Vorstellung über
den möglichen Verlauf geben. Wetter-
und Eisverhältnisse spielen in diesem
abgelegenen Teil der Welt aber eine wichtige
Rolle. Unser tatsächliches Programm muß
entsprechend flexibel gestaltet werden –
dies gibt uns auch die Chance, neue Anlandemöglichkeiten
zu erkunden und auf unerwartete Tierbeobachtungen
entsprechend reagieren zu können.
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Kapitän und Expeditionsleiter werden
eng zusammenarbeiten und alles tun, die Route
für Sie so interessant wie möglich
zu gestalten. Die Sicherheit des Schiffes,
der Passagiere und der Crew muß dabei
aber immer Vorrang haben. Mit einer Expeditionsreise
in antarktische Regionen besuchen Sie eines
der außergewöhnlichsten Gebiete
unserer Erde, in dem man je nach den örtlichen
Verhältnissen stets aufs Neue über
das Programm und mögliche Anlandungen
entscheiden muß. Dabei wird die Erfahrung
der Schiffs- und Expeditionsleitung von ausschlaggebender
Bedeutung sein - eine Reise in die Polarregionen
bleibt immer ein gewisses Abenteuer, aber
unter der Führung versierter Experten. |
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Ushuaia,
Argentinien
Individuelle Anreise und Übernachtung
im Hotel Los Nires (oder gleichwertig).
Tag zur freien Verfügung. |




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Drake
Passage & Süd-Shetland Inseln
Am Nachmittag Einschiffung. Ihr Expeditionsschiff
verläßt Ushuaia am frühen
Abend in Richtung Drake Passage. Nach dem
Auslaufen kreuzen wir im landschaftlich
schönen Beagle Kanal. Unsere Lektoren
beginnen ihr Vortragsprogramm, und machen
Sie mit allen wichtigen Aspekten des Südpolarmeeres
vertraut. Im eleganten Flug begleiten uns
Albatrosse und Sturmvögel auf der Fahrt
in Richtung der Süd-Shetland Inseln.
Wir passieren die antarktische Konvergenz,
jenen den gesamten Kontinent umgebenden
Bereich, in dem kaltes antarktisches Wasser
unter das wärmere Wasser der temperierten
Regionen abtaucht, und damit im biologischen
Sinne die Grenze zur Antarktis markiert.
Meßbar ist diese Linie anhand der
plötzlich sinkenden Wassertemperatur.
Wir lernen den richtigen und vor allem sicheren
Umgang mit Zodiacs, und wir werden mit den
Verhaltensregeln für Besucher der Antarktis
vertraut gemacht. Schnell finden wir uns
zurecht, im kleinen Kreis mit anderen Expeditionsteilnehmern
ergeben sich bald interessante Gespräche.
Die Süd-Shetland Inseln wurden 1819
vom britischen Robbenfänger William
Smith entdeckt. Adélie-, Zügel-
und Esels-Pinguine brüten hier in großer
Zahl neben einer Reihe von wissenschaftlichen
Forschungsstationen. An den Ufern liegen
See-Elefanten, in den Felsen nisten Blauaugen-Kormorane,
Kapsturmvögel und Kelp-Möwen.
Wir planen Anlandungen z.B. auf Livingstone
oder King George Island, und kreuzen in
den Krater von Deception Island. |



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Antarktische
Halbinsel
Während der nächsten Tage wollen
wir diese faszinierende Region erkunden.
„Das Wetter und das Eis bestimmen
die Fahrt“ - diese schon während
der frühen Polarfahrten von Seeleuten
gewonnene Erkenntnis gilt auch heute noch,
zu Beginn des 21. Jahrhunderts. Unser tatsächliches
Programm muß entsprechend flexibel
gestaltet werden – dies gibt uns auch
die Chance, neue Anlandemöglichkeiten
zu erkunden und auf unerwartete Tierbeobachtungen
entsprechend reagieren zu können. Kapitän
und Expeditionsleiter werden eng zusammenarbeiten
und alles tun, die Route für Sie so
interessant wie möglich zu gestalten.
Dabei nutzen wir den Vorteil des fast 24-stündigen
Tageslichtes. Die Sicherheit des Schiffes,
der Passagiere und der Crew muß aber
immer Vorrang haben. Wir wollen mit unseren
Zodiacs an Plätzen anlanden, die aufgrund
ihres Tierreichtums, der manchmal atemberaubenden
Szenerie, oder der historischen Bedeutung,
von besonderem Interesse sind. Je nach den
örtlichen Bedingungen wird auch eine
Forschungsstation besucht. Die Chancen,
Wale und Robben von Deck beobachten zu können,
sind sehr gut. Einige der möglichen
Anlaufziele haben wir für Sie aufgeführt:
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Antarctic Sound
Ihr Expeditionsschiff kreuzt um die Nordspitze
der antarktischen Halbinsel in den Antarctic
Sound. Gewaltige Tafeleisberge treiben in
diese Wasserstraße und haben ihr den
Beinamen „Allee der Eisberge“
verliehen. Wir erfahren mehr über die
dramatische Entdeckungsgeschichte des antarktischen
Kontinents und der Weddell See. Auf Paulet
Island finden wir eine der größten
Adelie-Pinguin-Kolonien der gesamten Antarktis.
Abhängig von den Eisbedingungen versuchen
wir eine Anlandung.
Palmer Archipel
Tausende von Esels-Pinguinen nisten unterhalb
der Felsen von Cuverville Island. Nicht
weit davon entfernt können wir Scheidenschnäbel,
Raubmöwen und Seeschwalben beobachten.
Auf den Eisschollen finden sich häufig
Krabbenfresser-Robben und Seeleoparden.
Vorbei an Anvers Island kreuzen wir durch
den landschaftlich beeindruckenden Neumayer
Kanal nach Port Lockroy, einst Ankerplatz
der Walfänger.
Paradise Bay & Neko Harbor
Diese Bucht verdient ihren Namen zu Recht
- ein eisiges Paradies inmitten gewaltiger
Gletscher erwartet Sie. Während einer
Zodiacfahrt beobachten wir Blauaugen-Kormorane
und halten Ausschau nach Walen und Robben.
Bei der argentinischen Station Almirante
Brown, oder im nahegelegenen, landschaftlich
beeindruckenden Neko Harbor, betreten Sie
den antarktischen Kontinent.
Lemaire Kanal
Ein Höhepunkt einer jeden Expeditionsreise
zur Antarktischen Halbinsel ist die Fahrt
durch den engen Lemaire Kanal, entdeckt
vom deutschen Kapitän Eduard Dallmann
im Jahr 1873. Häufig erschwert Packeis
die Weiterfahrt in Richtung Süden.
Sie sollten diese spektakuläre Passage
von der Brücke oder einer der offenen
Decks beobachten!
Peterman Island
Diese Insel liegt südlich des Lemaire
Kanals. Benannt wurde sie von Dallmann nach
dem deutschen Verleger geographischer Zeitschriften,
August Peterman. Jean Baptiste Charcot,
der berühmte französische Entdecker,
mußte hier während seiner zweiten
Expedition im Jahre 1909 überwintern.
Je nach den Eisverhältnissen hoffen
wir auf eine Anlandung, und besuchen Kolonien
von Adélie- und Esels-Pinguinen.
Großartige Eisberge treiben vor der
Küste. |
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Drake
Passage
Zwei letzte Tage auf See. Albatrosse, Sturmtaucher
und Sturmvögel begleiten uns auf dem
Weg nach Ushuaia. Wir halten nochmals Ausschau
nach Walen und Delphinen in diesen nährstoffreichen
Gewässern. |
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Ushuaia
Nach dem Frühstück Ausschiffung
und Transfer zum Flughafen von Ushuaia,
der südlichsten Stadt der Welt
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| Professor
Multanovsky und Molchanov |
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Kleine,
polartaugliche Expeditionsschiffe mit maximal
49 Passagiere
Eisverstärkter Rumpf und höchste
Sicherheitsstandards
Größe und geringer Tiefgang bieten
ideale Voraussetzungen für Expeditionskreuzfahrten
Reisen in kleinem Kreis, mit legerer Atmosphäre
Viel Zeit an Land, mehr private Yacht als
Kreuzfahrtschiff
Beide Schiffe wurden 1982/83 in Finnland
zur Forschung in den Polarregionen gebaut.
Sie sind ideal geeignet für Expeditionskreuzfahrten
und bieten gut ausgestattete Zwei- und Dreibettkabinen,
viele davon mit eigener Dusche und WC, Schreibtisch
und genügend Schrankraum. Zu den Gesellschaftsräumen
zählen eine Lounge mit angeschlossener
Bar, ein Restaurant, eine kleine Bibliothek,
ein kleines Hospital, und der Vortragsraum.
Die Brücke ist fast immer geöffnet.
Die Schiffe sind mit einem modernen Satelliten-Kommunikations-System
ausgerüstet. Russische Kapitäne,
ihre Offiziere und die Crew führen
die Professor Multanovskiy und Professor
Molchanov. |
Sie zählen
zu den Experten für außergewöhnliche
Reisen in die Polarregionen, und Ihnen gilt
unser ganzes Vertrauen. Eine erfahrene Reiseleitung
und mitreisende Wissenschaftler aus der
ganzen Welt organisieren die Expeditionen
und vermitteln vielfältige Informationen
zum Fahrtgebiet und zur Route. Die Bordsprache
ist Englisch. Vorwiegend europäische
Küchenchefs bereiten internationale
Menüs, der Proviant kommt aus Deutschland.
Die gut bestückte Bar wird ebenfalls
von einem europäischen Barkeeper betreut.
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| Eingeschlossene
Leistungen |
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