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PATAGONIEN NORD NACH SÜD IN 30 TAGE
Patagonien Nord + Südpatagonie + Patagonien Atlantik (blaue Route)

Eine Reise von Norden bis Süden und von Süden bis Norden durch das ganze Patagonien. Es fängt in den Anden an, in San Martín de los Andes, dann durch Bariloche und Esquel, was unsere Nordreise beendet, dann durch die Route 40. Es geht weiter durch El Chaltén, El Calafate und Ushuaia um dann die umgekehrte Richtung zu nehmen: die Rückreise durch die Route Azul (Blau), durch die atlantische Küste: Leuchtturm Cabo Vírgenes, Deseado, Jaramillo, Madryn...
 
30 Tage - 29 Nächte
Unterkunft im Doppelzimmer mit Frübstück
Transfer IN OUT APT/HTL/APT
Regelmäßige Ausflüge Spanisch & Englisch-Führer
Ständige Koordinierung
Eintrittskosten in die Nationalparks und die nationalen Reserven
 
San Martin de los Andes
Empfang und Transfer vom Flughafen Chapelco in San Martin de los Andes zum Hotel.
Quila Quina
Frühstück im Hotel. Wir entfernen uns von der schönen Stadt San Martín de los Andes um uns zum Nationalpark Lanín zu richten, mit dem Ziel einen der großartigsten Plätze der Region kennenzulernen: Quila Quina. Es befindet sich auf dem See Lácar und der Weg der uns hinführt ist ein typischer Bergpfad, mit herrlichen Aussichten. Wir erreichen in dieser Villa den besten Strand der Gegend am Damm. Im Sommer kann man im See baden. Zum Osten befindet sich ein Interpretationspfad: El Cipresal, der durch einen uralten Zypressenwald führt. Mann kann durch den See Lácar zurückfahren und dabei die Landschaft genießen (optional). ).
Seen Huechulafquen und Epulafquen & Vulkan Lanin
Frühstück im Hotel. Es geht nach Junín de los Andes, ein Dorf das sich 40 Km weit weg von San Martín de los Andes befindet. In Junín spazieren wir und besuchen die Kirche wo sich die Virgen de las Nieves (Jungfrau des Schnees) befindet. Unsere Reise geht weiter nach den Seen Huechulafquen und Paimún, wo wir einen herrlichen Ausblick auf dem Vulkan Lanín haben. Wir erreichen dann die Mündung des Flusses Chimehuín, der wichtigste Fluss von Patagonien fürs Fliegenfischen. Wir wandern durch eine Gegend wo wir die Notros und Maytens bewundern und auch verschiedene geologische Formationen wie Piedra de la Virgen (Stein der Jungfrau).

Schon im andinischen-patagonischen Wald der den See entlanggeht, erkennen wir ein subantarktisches Dschungel mit Coihues (Südbuchen) von über 25 M, neben Lengas und alten Eichen. Der Unterwuchs besteht aus Rohr, Ñires, auch Büsche die von Menschen mitgebracht wurden wie die Hagebutte und Mutisia, Amancay und Reina Mora. Wir folgen die Route zum Vulkan Lanín (über 3.500 M hoch) um uns zur südlichen Basis zu nähern. Dann fahren wir weiter bis zum See Paimún, wo wir dort eine Kapelle besuchen. Bei der Rückfahrt können wir einen Halt machen im Fluss Rucu Leufú um dort einen anderen Ausblick auf dem Lanín zu haben. Unser letzter Stopp ist der Wasserfall Saltillo, den wir nach fast einer halben Stunde durch den patagonischen Wald erreichen. Bei der Rückkehr zu Puerto Canoa haben wir die Möglichkeit per Schiff zu fahren durch den großen See. Schon eingeschifft in der nördlichen Küste vom Huechulafquen fahren wir zum Süden um die Südseite des Vulkan Lanín (ca. 3.800 M) zu beobachten.

Die Seen mit ihren eisigen Gewässer können manchmal die 400 M erreichen und entstanden von den Gletscherschmelzwasser. Im See sticht die Isla de los Chivos hervor (Insel der Ziegen). Richtung Westen sehen wir den Zusammenfluss der Seen Huechulafquen und Epulafquen. Im See Epulaufquen der nicht so tief ist beobachten wir uralte Wälder und schneebedeckte Berge mit einer üppigen Fauna die vom Menschen fast unberührt bleibt. Das Schiff kommt bis zum Escorial, ursprünglich ein Fluss aus Lava, der sich jetzt im festen Zustand befindet, da vor 480 Jahren der Vulkan Achén Ñiyeu ausbrach. Im Laufe der Jahre bedeckte die üppige Vegetation diesen Boden aus erstarrter Lava und erzeugte einen Zwerg- oder Bonsaiwald, der nicht höher als 1 M ist.

Hua Hum, Yuco & Queñi- Thermalbäder
Es geht jetzt nach Hua Hum, nächst zur Grenze mit Chile. Um die Thermalbäder zu erreichen müssen wir den dichten valdivianischen Regenwald durchqueren. Der Feldweg ist ziemlich steil, mit Furten von kleinen Flüssen. Am Ufer des See Queñi legen wir eine kleine Rast an um etwas zu essen. Nach dem Mittag beginnen wir mit dem Trekking zu den Thermalbädern, der ungefähr eine Stunde dauert. Der Wanderweg ist mit Wegzeichen markiert und hat verschiedene Unebenheiten, man steigt in einem Teil und dann steigt man ab, alles immer im Urwald. Wir wandern immer durch einem dichten Unterwuchs (Wald der nur die 3 M erreicht) wo es voll ist von Ried, großen Farnen nächst zu den Kletterpflanzen und hohe Bäume die die 20 M überschreiten. Diese Urwaldlandschaft wird von Blumen begleitet, wie Mutisia, Amancay und Chilco. Die Thermalbäder sind natürliche Wasserquellen in der Mitte des Urwaldes die von den hohen Bäumen beschützt werden. Das thermale Wasser hat eine Temperatur von ungefähr 36º. Es ist ein einzigartiges Erlebnis, dort in der Mitte des unberührten Urwaldes ein entspannendes Thermalbad zu genießen.

Sieben Seen-Route und Villa La Angostura - Bariloche
Genau in der Stadt von San Martín de los Andes fängt der berühmte Weg der Sieben Seen an, der in der Stadt von Bariloche endet. Erstens geht es fast 4 Km dem See Lácar entlang, bis wir Paihuén erreichen. Die Landschaft besteht aus legendären Wäldern aus Zypressen, Lenga-Südbuchen, Rauli-Südbuchen und Eichen. Im Aussichtspunkt Pil-Pil machen wir einen Halt und genießen dort die wunderbare Aussicht auf dem See Lácar. Die Hügeln vom Berg Chapelco mit seinen fast 2.200 M und die kristallklaren Seen von Süßwasser begleiten uns in der Reise. Dann erreichen wir bis zur Verzweigung von Arroyo Partido: ein Arm seiner Wässer fließt in dem Pazifischen Ozean und der andere bis zum Atlantischen Ozean. Der zweite See den wir sehen werden ist Machónico, dann Lago Hermoso, wo wir den Nationalpark Lanín verlassen und im Nationalpark Nahuel Huapí eingehen. Wir gehen an dem Wasserfall Vulligñanco vorbei, dessen Höhe die 20 M überschreitet.

Nachher genießen wir noch einen vierten und fünften See : zum Osten See Villarino und zum Westen See Falkner. Wir verlassen dann den Asphalt und dann schon durch eine Schotterstraße gehen wir in der Gegend der Coihue-Wälder ein, rechts sehen wir den Lago Escondido (versteckter See) mit seiner wunderbaren smaragdgrünen Farbe. Der Weg führt uns durch den See Pichi Traful und wir fahren dann den See Correntoso entlang. Wir gehen am Eingang vom See Espejo Chico (Kleiner Spiegel) und Ruca Malen vorbei. Dann erreichen wir den See Espejo Grande (Großer Spiegel) und zur Verzweigung zu Chile durch den Pass Antonio Samoré, dort biegen wir nach links ab und erreichen Villa La Angostura. Dort stechen die Kaie auf dem See Nahuel Huapi hervor, sein kleines Zentrum und Bahía Manzano. Unsere Reise endet dann in Bariloche.

Halbinsel Llao Llao & Cerro Campanario durch Straße Avenida Bustillo
Auf dem Weg zum Hotel LLao LLao entdecken wir eine der klassischen Routen von San Carlos de Bariloche. Wir fahren von dem Stadtzentrum ab Richtung Westen durch Straße Bustillo entlang die sich im größten Teil ihrer Strecke um den See Nahuel Huapi windet. In der Nähe vom Km 8 befindet sich Playa Bonita (schöner Strand), ein geeigneter Platz um die Insel Huemul zu besichtigen. Wenn wir diese Straße folgen, in der Höhe des Km 17, stoppen wir um den Berg Campanario kennenzulernen, und wir können (fakultativ) mit dem Lift zum Gipfel (1050 M) hochfahren. Dort können wir feines Backwerk und heiße Schokolade genießen. Vom Gipfel aus haben wir eine herrliche Aussicht auf die ganze Gegend von Bariloche. Wir lassen die Halbinsel San Pedro hinter uns und erreichen LLao LLao im Km 25. In der Nähe des Hotels befindet sich die Kirche San Eduardo und der Hafen Pañuelos, von dort aus fahren alle Boote aus die zum Arrayanes-Wald und zu Puerto Brest fahren. Von hier aus kann man die Berge López und Capilla besichtigen. Es geht dann weiter zum Golfplatz und der Brücke die den See Moreno mit dem See Nahuel Huapi verbindet in Bahía López. Ein anderer privilegierter Platz lässt uns die Halbinsel Llao Llao und die beiliegende Seen besichtigen. Wir durchqueren die Brücke über dem See Moreno und fahren dem Ufer der Lagune El Trébol (das Klee) entlang. Letztendlich fahre wir nach Bariloche zurück wo die Reise dann endet.

Bemerkung: Dieses Programm können wir früh am Morgen oder nach dem Mittag durchführen. Der Aufstieg zum Berg Campanario ist nicht inbegriffen und müßte dort gebucht werden..

San Carlos de Bariloche
Frühstück im Hotel. Tag zur freien Verfügung oder optionale Aktivitäten.

Fakultative -Valle Encantado , Villa Traful & Villa La Angostura

Wir lassen die Stadt von San Carlos de Bariloche hinter uns und durchqueren die Flüsse Ñirihuau und Limay um Rincón Chico zu erreichen. In der Reise fahren wir dem Fluss Limay entlang zu Rincon Grande bis wir das Amphitheater sehen, deren Silhouette sich den Römischen Zirkus ähnelt. Dann erreichen wir den Valle Encantado mit seinen bizarren Felsformationen, wie Dedo de Dios (Gottesfinger), Los Siameses oder Centinela. Das nächste Ziel ist jetzt Confluencia, wo sich die Flüsse Traful und Limay treffen. Bevor wir die Brücke des Flusses Traful überqueren wandern wir durch einen Pfad der zwischen Tälern und Coihue-Wäldern sich entlang dem See Traful schlängelt, bis wir dann Villa Traful erreichen.

Nachdem wir diese wunderbare patagonische Landschaft genießt haben führt uns unsere Reiseroute weiter nach Puerto Arrayán und zu El Portezuelo, der Schnittpunkt mit dem Weg zu den Sieben Seen (Siete Lagos). Nach Quintupuray und der Fahrt entlang des Ufer vom See Correntoso, betreten wir Ruca Malen. Die Rückfahrt nach Bariloche führt uns zum See Espejo (Spiegel) bis wir dann endlich Villa La Angostura erreichen. Wir besuchen Puerto Manzano und gehen an der Halbinsel Huemul vorbei. Nachher bleibt uns nur die Strecke von Villa La Angostura aus bis den Eingang zu Bariloche.

El Bolsón & Lago Puelo - Esquel
Wir lassen Bariloche hinter uns um uns zu El Bolsón zu richten, im Südwesten von Río Negro und der zusammen mit dem Nordwesten von Chubut die Comarca Andina del Paralelo 42 (andinische Region der Parallele 42) bildet. Es ist im wahrsten Sinne des Wortes eine ökologische Gemeinde, sein Mikroklima ist ideal für den Anbau von feinen Früchten wie Himbeeren, Kirschen, Brombeeren und Erdbeeren, und auch Hopfen. Dann fahren wir durch den Weg zum Süden, wo wir in der Fahrt die Seen Gutiérrez, Mascardi und Guillermo sehen, bis wir uns zur La Veranada und Pampa del Toro nähern. Links sehen wir die Berge Ñirihuau und Áspero.

Wir durchqueren den Cañadón de la Mosca und erreichen das kleine Dorf Villegas. Wenn wir endlich den Fluss Fuyel und dann die Brücke über dem Fluss Quemquemtreu durchquert haben erreichen wir endlich El Bolsón, mit seinen natürlichen Grenzen, der See Puelo und der Berg Piltriquitrón, ein gewaltiger Stein in der Nähe des Wald Tallado und dem Tal des Fluss Azul.In der Stadt besuchen wir den Kunsthandwerksmarkt (wenn es offen ist), wo man Produkte aus Keramik, Holz und Leder erwerben kann. Dieser Markt, der alle Handwerker und Hersteller der Gegend zusammenbringt ist einer der größten von Südamerika. Wir können eine Farm besuchen die hausgemachte Mermelade erstellt und dann zum Nationalpark Lago Puelo fahren, der von uralten Wäldern von Myrten und Maiglöckchenstrauch bedeckt ist zusammen mit Lianen, Kletterpflanzen, Farn und dem Vogelsang. Wir können durch den Interpretationspfad Bosque de Las Sombras (Wald der Schatten) wandern.

Der See Puelo erwartet uns mit seiner charakteristische türkisblauer Farbe wo sich das Grün seiner Wälder und das Weiss des ewigem Schnee der benachbarten Berge widerspiegelt. In El Bolsón muss man unbedingt das selbstgebraute Bier probieren das in dieser Region erstellt wird. Es gibt verschiedene Geschmäcke, von dem traditionellen Lagerbier bis zu dem Schwarzbier, das Fruchtbier oder das nach Honig und Hopfen schmeckt. Schafs- und Kuhkäse sind dort bekannte Köstlichkeiten.

Patagonischer Expresszug La Trochita
Diese ist eine fantastische Reise von 25 Km im antiken Expresszug La Trochita, der unter Denkmalschutz steht. Es ist ein alter Dampfzug, in 1922 gebaut, mit seiner Spurbreite von 1 M durchfährt er die patagonische Steppe mit seinen Wagen die nur mit einem Holzofen geheizt werden und seinen Henschel und Baldwin Dampfloks. Die erste Reise war in 1945 bis Esquel. Der Zug verfügt über einen Speisewagen mit leckeren Torten die wir mit einer Schokolade oder Kaffee begleiten können. Die Reise beginnt in Esquel, fährt durch den gleichnamigen Bach, dann biegt er ab, und fährt parallel zu der Bergkette und zur Route in Richtung zum Dorf Tecka. Wir durchqueren die Steppe, und können dabei in den Auen Wasservögeln beobachten wie Enten, Spiegelgänse und Flamingos. Die Reise endet in der Endstation Nahuel Pan (Name vom höchsten Berg der Region) wo sich heute ein kleines Zentrum von Handwerker befindet. Während wir diesen durchlaufen, führt der Dampflok alle Manöver durch um sich für die Rückkehr vorzubereiten. Bei der Rückkehr durchkreuzt der Zug das Tal. Die Fahrt dauert ungefähr 3 Stunden und fährt auch bei schlechtem Wetter trotzdem ab, nur nicht wenn das Schnee sich überhäuft, was Hemmungen verursachen kann. Heutzutage gibt es 2 Strecken: die touristische, die Esquel mit Nahuel Pan verbindet und die normale, die bis zu El Maitén fährt..
Nationalpark Los Alerces
Frühstück im Hotel. In einer wunderbaren Reise zum Eingangstor vom Nationalpark beobachten wir die verschiedene Ökosysteme der Region mit einer üppigen Vegetation wegen den hohen Niederschlägen. Die Seen wie auch der Fluss Percy die wir bei der Reise beobachten können entstanden durch die Bewegung der Gletscher die sich in den Bergen befinden. In Villa Futalaufquen machen wir den ersten Stopp und besuchen das Interpretationszentrum um die einheimische Pflanzen- und Tierwelt besser verstehen zu können. Dann erreichen wir nach 4 Km Puerto Limonao, am Ufer vom See Futalaufquen. Von dort aus können wir ein Schiff buchen das uns durch die Seen Futalaufquen, Verde und Menéndez fährt um dann den nördlichen Teil des Parks zu erreichen, nämlich die waldige Region wo sich der tausendjährige Zypressenwald befindet. Diese Schifffahrt ist aber nicht eingeschlossen, bevor wir Reisen müssen Sie sich darüber erkundigen, weil es nur in Hochsaison angeboten wird. Wenn wir die Seefahrt nicht durchführen können kehren wir nach Esquel zurück.

Variante in Hochsaison:
Seefahrt durch den See Futalaufquen, Verde Menéndez & Tausendjähriger “Alerce-Wald”

In Sommer kann man als Variante eine Seefahrt durch den See Futalaufquen durchführen, von Puerto Limonao aus bis zu Puerto Mermoud. Von hier aus wandern wir kurz bis wir Puerto Chucao erreichen, an der Küste von See Menéndez, von dort aus beginnt dann der zweite Teil der Seefahrt zum Tausendjährigen Zypressenwald. Ein anderer Pfad führt uns zum See und Fluss Cisne mit seinen Stromschnellen, bis wir dann den ältesten “Alerce”baum vom Park entdecken.

Route der Walisischen Siedlung
Trevelin: Wasserfälle Nant & Fall, Getreidemühle Nant Fach und Fischzucht

Wir lassen Esquel hinter uns und richten uns nach dem Naturreservat Nant y Fall, wo sich drei Wasserfälle die den gleichnamigen Bach formen, der in walisisch “Bach der Sprünge” bedeutet und der sich in einem dichten Zypressenwald befindet. Sie sind die natürliche Entwässerung des See Rosario und bei der Strecke bis zum Fluss Corintos, ein Zufluss vom Futaleufú, erzeugen sie große Wasserfälle. Die Getreidemühle Nant Fach ist eine Replik der alten Mühlen die die walisische Siedler in Valle Hermoso (schöner Tal) bauten in der Kolonie 16 de Octubre gegen Ende des XIX Jahrhunderten. Dort wurde damals das Weizen gemahlen die man von den Farmen der Kolonie erntete. Ab 1890 wurde dann so eine mächtige Weizenindustrie in Chubut geschafft, und wegen der Qualität des Weizen gewannen die walisische Siedler wichtige internationale Preise.

Wegen politischen Fehlern von Argentinien wurde diese Region ab 1949 als ungeeignet für den Weizenanbau genannt, vom Fluss Colorado bis zum Süden, und man schnitt die Hilfsgelder für die Kultivierung ab und anstatt begünstigte man den Norden von Argentinien. Seitdem wandte man sich zur Viehzucht. Die Mühle, heutzutage ein Museum, gehört zur walisischen Familie Evans, deren Ahne Thomas Dalar Evans in 1890 dazu geholfen hatte das ganze Tal zu bevölkern. Im Museum befinden sich alte Musikinstrumente, Nähmaschinen, Bügeleisen und sogar Geräte und Wagen die für die Ernte des Weizen benutzt wurden. Das Museum befindet sich in Trevelin, walisisch für Dorf der Mühle, wo sich der Cwm Hyfryd oder Valle Hermoso befindet, umgeben von Bergen und ein unberührtes Ökosystem. Unsere Reise endet mit einer Fahrt zur Lachsfarm vom Bach Baguilt, ganz in der Nähe von Trevelin (nur 20 Km entfernt). Hier widmet man sich an die Aufzucht der Setzlinge in Trögen die ungefähr 200.000 braune Regenbogenforellen enthalten, die nachher in den Seen und Flüssen von Chubut ausgesetzt werden, damit das Fischen “Catch and Release” hier getrieben werden kann.

Esquel - Los Antiguos
Frühstück im Hotel. Mit einem normalen Bus fahren wir von Esquel bis zu Los Antiguos, in der Provinz von Chubut. Wir werden in der Endstation empfangen und mit einem Transfer zum Hotel gefahren.
Paso Roballos, Berg Zeballos, Los Antiguos und See Buenos Aires
Frühstück im Gasthaus. Früh am Morgen geht es los durch eine Bergstraße, die Route 41, zum Pass und Berg Roballos, zwischen den Anden und der Hochebene vom See Buenos Aires. Dort beobachten wir den zweitgrößten See von Südamerika (nach dem See Titicaca): der See Buenos Aires, der durch den Fluss Baker im Pazifischen Ozean mündet. Der See eignet sich für das Fischen von Forellen und Lachs. Nachmittags fahren wir zu Los Antiguos. Es befindet sich in einem herrlichen Märchental, mit einem spezialen Mikroklima, am Ufer vom Fluss Los Antiguos und in der Nähe vom See Buenos Aires. Jedes Jahr feiert man dort in Januar das Bierfest. Dort lernen wir landwirtschaftliche Betriebe kennen die sich zum Anbau und Produktion von feiner Frucht widmen, wie z. B. Himbeeren, Erdbeeren, Kirschen, usw. Wir erreichen die Aussichtspunkte vom Fluss Los Antiguos und Jeinimeni – Internationale Grenze zwischen Argentinien und Chile- und der See Buenos Aires.

Cueva de Las Manos durch Bajo Caracoles
Frühstück im Hotel. Es geht jetzt zu der Höhle der Hände. Es ist einer der wichtigsten archäologischen Plätze von Patagonien, sowie die Estancia La María in Santa Cruz. Seine Felsmalereien sind bemerkenswert und über 7500 Jahre geschätzt. Die Höhle hat viele Felsenvorsprünge wo sich die Felsmalereien befinden, meistens sind es Darstellungen der Gebräuche von den nomadischen Bewohnern, die hauptsächlich Jäger waren. Die berühmteste Felsmalerei ist die Silhouette der übereinanderliegenden Hände. Dabei wurden alte aerographische Methoden verwendet. Andere Figuren stellen Tiere dar, wie der Choique und Guanaco.

Man kann viele Jagdszenen dieser Tiere beobachten. Die menschliche Figur erscheint weniger häufig, mit mehr linearen und geometrischen Zügen, wie z. B. die Spiralbilder. Früchte, Pflanzen und Blut wurden als Tinte verwendet. In den Figuren kann man den Entwicklungsgang beobachten, von linearen Zeichnungen bis zu geometrische Objekte. Wir verlassen dann ganz früh Perito Moreno, um nachher 120 Km durch das wilde Patagonien zu fahren, am meisten durch Route 40. Wir gehen 600 M zu Fuß bis wir die Felsmalereien erreichen, die über 8000 Jahre alt sind. Nachdem führen wir einen Trekking durch die Schlucht des Río Pinturas durch. Wir kehren durch Bajo Caracoles zurück um die Route 40 nach El Chalten zu erreichen.

Trekking zur Pliegue Tumbado
Frühstück im Hotel. Freier Tag zum Entspannen oder auch zum Trekking.

Fakultative: Trekking zur Pliegue Tumbado

Diese Wanderung ist eine sehr gute Wahl, wenn Sie diese Ecke des Gletschernationalparks kennenlernen wollen. Zum Pliegue Tumbado zu wandern, gibt uns einen guten Überblick über die gesamte Zone. Wir können sehr gut den Cañón del Río Fitz Roy, den Gletscher und den Berg Torre, die Lagunas Madre e Hija, den Berg Fitz Roy und außerdem die Laguna Cóndor beobachten. Schauen wir in die andere Richtung sehen wir den See Lago Viedma und das Tal Valle del Río Tunel mit dem Pass Paso del Viento, Eingangspforte zu den kontinentalen patagonischen Eisfeldern.

Dieser Weg beginnt im Dorf El Chaltén, am Informationszentrum der Nationalparks. Auf dem ersten Teilabschnitt laufen wir durch ein Steppengebiet und während wir bergauf voran kommen, durchqueren wir einen herrlichen Wald aus Nothofagus, in dem wir auch Lengas- und Ñires-Bäume bestaunen. Die Anhöhe des Pliegue Tumbado befindet sich auf ca. 1.500 Metern. Dieses Trekking ist von mittlerem Schwierigkeitsgrad. Vor allem auf dem letzten Teilabschnitt, der etwa 1.150 Meter lang ist, steigt der Höhenunterschied an. Diese Wanderung kann in etwa 6 Stunden bewältigt werden.

Schifffahrt auf dem See Lago Viedma und Minitrekking durch die Höhlen des Gletschers Viedma. - OPTIONAL
Wir brechen auf zum Hafen der Bucht Bahía Túnel in Richtung Norden nach Chaltén im Gletschernationalpark, um auf dem See Lago Viedma eine Schifffahrt zu machen und dann am Gletscher Viedma von Bord zu gehen, um in seinem Inneren eine Wanderung zu unternehmen. Der See Viedma, der mit einer Länge von an die 78 km der längste See ist der aufgrund der Schmelze der Gletscher entstanden ist, ist ebenso der zweitgrößte des Parkes (Der Gletscher Upsala ist der größte von allen). Er wird vom gleichnamigen Gletscher gespeist, der sich in westlicher Richtung befindet. Der westlich gelegene Gletscher Viedma ist ca. 5.000 Meter breit, 50 Meter hoch und bedeckt eine Fläche von fast 1.000 km².

Er besteht abgelöst von den patagonischen kontinentalen Eisfeldern zwischen den Bergen Huemul und Campana und wird gespeist vom Eis der Gletscher bis er sich in den See ergießt. Haben wir erst einmal abgelegt geht´s los in Richtung Süden. Während der Fahrt genießen wir herrliche Ausblicke auf den Fitz Roy und den Huemul und auf die Eisberge aus nächster Nähe. Am späteren vormittag legen wir am Gletscher Viedma an, wir gehen an einer steinigen Stelle von Bord und sehen uns die Eishöhlen und anderen vom Eis gebildeten speziellen Formationen an. Sie erhalten von uns nähere Informationen über die Gletscher. Dann setzen wir unser Trekking fort bis zur Abbruchsstelle des Gletschers, an seinem vorderen Ende.

Mit Hilfe von speziellen Krampen an den Schuhen besteigen wir den Gletscher, um unsere Wanderung oberhalb des Gletschers zu beginnen, diese wird um die drei Stunden dauern, wir müssen uns vor den Rissen und Spalten im Eis vorsehen. Ist die Wanderung im Inneren der Eishöhlen beendet, kehren wir zurück zum Schiff, um die Vorderfront des Gletschers abzufahren. Wir essen an Bord zu mittag (Lunchpaket ist nicht inbegriffen) und am nachmittag fahren wir wieder zur Bucht Bahía Túnel zurück.

El Chaltén -El Calafate
Frühstück im Hotel. Wir zogen nach El Calafate. Tag zur freien Besichtigung der Stadt oder machen optionale Aktivitäten.

Fakultative - Abend auf dem patagonischen Land, beim Genuss eines typischen Asados (Grillfleisch)
Bevor die Sonne aufgeht, brechen wir von El Calafate aus auf, um eine Estancia von patagonischem Stil zu besuchen, sehr nah am Zentrum der Stadt, am Fuss des gleichnamigen Berges gelegen. Wir werden mit aufgekochtem Mate und einer frittierten Torte empfangen, wie es hier guter Brauch ist. Danach unternehmen wir eine Wanderung auf dem Weg, der uns zum Bach Arroyo Calafate führt. Wir laufen weiter bis wir zu einem wunderschönen Aussichtspunkt gelangen, wir führen einen guten patagonischen Wein mit. Zurück auf der Estancia sehen wir dem Zusammentreiben der Schafe mit Hilfe von Hunden zu, besuchen die alte Scheue, die für die Schafschur genutzt wird und sehen uns die dazu notwendigen Ställe und Zäune an, außerdem den Sektor der Toiletten. Wenn gerade die Zeit der Schafschur ist, nutzen wir die Gelegenheit, um dieser wahrhaftigen Kunst beizuwohnen. Am abend Essen wir im Restaurant der Estancia, wir probieren hauseigene Empanadas, Eintopf und als Hauptgericht Lammfleisch vom Grill mit Salat aus dem Gemüsegarten. Möglicherweise wird uns dazu eine folkloristische Show geboten, wobei typische patagonische Tänze dargeboten werden.

Besuch des Gletschers Perito Moreno
Früh morgens brechen wir auf, um den berühmtesten Gletscher der Welt kennenzulernen. Im Jahr 1981 von der UNESCO unter Schutz gestellt, gilt er als einzigartig aufgrund von verschiedenen Eigenschaften: Die kontinuierliche Vorwärtsbewegung, seine einfache Zugänglichkeit, sei es von den Aussichtspunkten aus oder aber aufgrund der guten Wandermöglichkeit auf ihm. Seinen Namen erhielt der Gletscher zu Ehren des großen Entdeckers Patagoniens Perito Francisco Moreno. Wir umrunden den Lago Argentino an seinem südlichen Rand, dann kreuzen wir auf den Flüssen Centinela und Mitre während wir die herrlichen Voranden entdecken. Wir kommen zum Arm Brazo Rico und gelangen von hier aus in den Gletschernationalpark.

Während wir den Lago Rico umrunden, kommen zunächst einzelne Eisblöcke in Sichtweite bis wir einen kompletten Panorama-Blick auf diesen Gletscherkoloss erhalten. Wenn es die klimatischen Bedingungen zulassen, genießen wir das Privileg, einem einzigartigen Phänomen des argentinischen Patagoniens beiwohnen zu können: Den Abbrüchen von der südlichen Wand, große Eisblöcke fallen mit einem Ohren betäubenden Getöse in den Kanal, welcher seinen Namen daher erhält, da sich hier die Eisblöcke ansammeln oder aber im Arm Brazo Rico. Wir können den Gletscher von verschiedenen Aussichtspunkten aus besser kennenlernen, wir gehen auf den Laufstegen entlang und informieren uns gleichzeitig über die Geschichte des Gletschers, seine Besonderheiten und seine Umgebung. Am nachmittag kehren wir ins Hotel zurück.

Bitte beachten Sie folgendes: Es handelt sich um einen Gletscher, der sich kontinuierlich voran bewegt, im Gegensatz zur großen Mehrheit dieser Kolosse, die sich zurückbilden. Während seines Anwachsens trifft er auf die kalten Gewässer des Arms Brazo Rico, die vom Lago Argentino stammen. Dies bewirkt, dass sich ein Druck auf dem Eis aufbaut, denn der Wasserpegel des Sees steigt an. Es bildet sich dadurch ein Tunnel von fast 45 Metern, durch den das Wasser des Arms Brazo Rico in den See fließt. Die kontinuierliche Erosion, die das Wasser verursacht, führt dazu, dass das Gewölbe einstürzt; ein fantastisches Spektakel.  

Eingang zu Ushuaia durch die Magellanstraße
Frühstück im Hotel. Früh am Morgen verlassen wir El Calafate und beginnen eine Reise zu Ushuaia, erreichen den letzten Berg der Anden und lassen das trockene und öde Patagonien endgültig hinter uns als wir Río Grande durchqueren. Um den Kontinent zu verlassen benutzen wir den Ferry in Punta Delgada zur Insel von Tierra del Fuego, diese faszinierende Reise durch die bewegte Magellanstraße dauert eine halbe Stunde. Die Magellanstraße ist der wichtigste natürliche Übergang zwischen den Pazifischen und Atlantischen Ozean.

Bevor wir Ushuaia erreichen sehen wir zu unserer rechten Seite das Fischerdorf Tolhuin. Schon in Chile geht es dann weiter in der Insel bis wir unser Ziel erreichen: Ushuaia, in der Isla Grande de Tierra del Fuego, getrennt vom Kontinent durch die Meerenge. Wir sehen jetzt, was uns das Flugzeug nicht zeigt: ein trockenes Patagonien, mit einer flachen Steppe, öde und trostlos, wo die Schafe alleine im Feld weiden, dieses macht dann Platz für das andere Südpatagonien, mit dem Meer und Berge als Naturschauspiel.


Ushuaia

Frühstück im Hotel. Tag zur freien Verfügung oder optionale Aktivitäten.

Fakultative - Ausritt am Monte Susana

Wir begeben uns zum Monte Susana, um dort die alten Wege zu entdecken, die die Gefangenen von Ushuaia benutzten, um in den Wald vorzudringen und Bäume zu fällen. Unser Ritt dauert ca. zwei Stunden, wir überwinden einen Höhenunterschied von etwa 400 Metern. Während dieser Reise werden wir an Orten vorbei kommen, die einzigartige Ausblicke auf das Meer und die Berge bieten, wir sehen Ushuaia, den Beagle-Kanal und die Bridges Inseln. Während unseres Rittes durchqueren wir den sub-antarktischen Wald mit seiner typischen Vegetation. Hier bestaunen wir Lengas, Guindos, Calafates, Canelos, usw. All dies zusammen mit einer vielfältigen heimischen Tierwelt. In der Nähe der Ufer des Beagle-Kanals können wir die chilenischen Inseln Navarino und Hoste sehen. Wir laufen an den Küsten entlang und sehen Concheros, Reliquien der Kultur der Ureinwohner Yámana, aus einer anderen Zeit. Zum letzten Mal treffen wir auf diese wunderschöne Landschaft am Rand des Flusses Río Pipo, wo wir herrliche Ausblicke auf die Laguna Negra und den Wald, der diesen umgibt, genießen werden. Dann endet unser Abenteuer zu Pferd.

Nationalpark Tierra del Fuego und Schifffahrt auf dem Beagle-Kanal von der Bucht Lapataia aus
Wir beginnen diesen Tag mit einer Reise zum Nationalpark Tierra del Fuego. Sind wir erst einmal an den Ausläufern des Berges Monte Susana angekommen, können wir die Spuren sehen, die die Häftlinge des Zuchthauses von Ushuaia hinterlassen haben. Wir kommen an den Schienen der südlichen Eisenbahn von Tierra del Fuego vorbei und gelangen ins Tal Valle del Río Pipo und danach in die Bucht Ensenada. Wir unternehmen eine kurze Wanderung um den See Lago Roca herum und gelangen bis zur Laguna Verde und Negra. Wir sehen die Staudämme, die die heimischen Biber ununterbrochen errichten und die leider dazu führen, dass der Nationalpark ständig zerstört wird. Die Bucht Lapataia ist der letzte Abschnitt unseres Besuches im Park. Im Hafen Puerto Arias gehen wir wieder an Bord, um zu den Gewässern des Beagle-Kanals zu fahren. Auf unserer Fahrt können wir die Isla Redonda und die Buchten Ensenada und Golondrina erspähen. Auf unserer Schifffahrt gelangen wir zur „Isla de los Lobos“, zur “Isla de los Pájaros”, zum Leuchtturm “Faro Eclarieurs“ und zur Estancia Túnel. Dann gehen wir im Hafen der Stadt von Bord
Ushuaia - Río Gallegos - Ea. Monte Dinero
Frühstück in der Estancia. Je nachdem wann der Flug von Ushuaia aus ist, verlassen wir die Estancia um die 200 Km zurückzulegen die dieses patagonische Paradies vom Internationalen Flughafen Río Gallegos trennen. Empfang und Transfer vom Flughafen bis zur Estancia Monte Dinero. Die Estancia wurde Dinero (Geld) genannt wegen dem Gold dass man in den Küsten dieser Gegend im XIX Jahrhunderten finden konnte. In 1870 lebten hier schon die Pioniere in der Suche nach dem Gold und zwanzig Jahre später nach dem Anfang des Goldabbaus wurde das erste Haus gebaut wo dann endlich dann ständlich das Haupthaus von der Estancia Monte Dinero stehen würde. Den Nachmittag haben wir frei um auszuresten oder Aktivitäten durchzuführen.

Estancia Monte Dinero: Leuchtturm Cabo Vírgenes, südliches Ende des Kontinenten

Frühstück in der Estancia. Am Tag beobachten wir sämtliche Aktivitäten in der Farm, wie Scheren, Treiben von Vieh, Trekking zum Berg Shadai oder Berg Dinero (spanisch für Geld), der die Grenze mit Chile formt in den 250 M über dem Meeresspiegel, und von wo wir den Eingang der Magellanstraße beobachten können. Es ist ratsam bis zum Leuchtturm von Cabo Vírgenes zu fahren und die Pinguinenkolonie am gleichnamigen Kap zu besichtigen. Dort, in einem strategisch gelegten Kaffeehaus, geniessen wir eine ausgezeichnete Aussicht auf dem südlichen Ende des Kontinenten. Die Pinguinenkolonie befindet sich 15 Km vom Haupthaus der Estancia entfernt, auf dem Öko-Reservat zwischen Kap Vírgenes und Punta Dúngenes, an der nördlichen Küste von der Magellanstraße. Diese Kolonie hat eine Besonderheit: es ist die zweitgrößte von Lateinamerika und kann von September bis April besichtigt werden.

Rückkehr durch Ruta Azul
Frühstück in der Estancia. Morgens fahren wir nach Río Gallegos zur Busstation und nehmen den Bus bis Puerto Deseado. Wir erreichen Puerto Deseado in der Nacht und überschlafen dort nach einem Tag wo wir fast 730 Km von patagonischer Route durchfuhren.

Expedition zur Insel der Felsenpinguinen
Frühstück im Hotel. In der Insel Pingüino befindet sich die südlichste Kolonie der Felsenpinguinen die ihren Lebensraum mit Magellanpinguinen, Königskormorane, Seelöwen, Blutschnabelmöwen, usw. In der Insel Chata befindet sich das wichtigste Reservat der Blauaugenscharben von Patagonien. Unser Ziel heute ist das einzige Reservat der Felsenpinguine in der atlantischen Küste zu besuchen. Damit wir unseren Plan durchführen können, beginnen wir mit einer Seefahrt von ungefähr einer Stunde durch das offene Wasser, ein wirkliches Abenteuer, denn wir müssen nämlich Wellen und Wasserstrudeln vermeiden.

Wir schiffen in der Insel Pingüino aus und nach einem leichten Mittagsessen besuchen wir die Felsenpinguine, die wir ganz von der Nähe aus beobachten dürfen. Wir wandern durch die felsige Gegend, begleitet auch bei Magellan-Pinguinen und Raubmöwen. Wir beobachten den historischen Leuchtturm, der jetzt verlassen ist, die Ruinen der ehemaligen Seebärenkolonie und wir nähern uns zu einer Bucht, wo wir Mähnenrobben beobachten können. Am Strand haben wir dann das Mittagessen und passen auf bei der Rückkehr, es ist dann nämlich möglich Commerson- und Peale- Delfine zu beobachten und die unvergessliche Flüge der Sturmvögel und Albatrossen.

Versteinerter Wald Jaramillo
Frühstück im Hotel. Wir lassen Puerto Deseado hinter uns und richten uns nach dem Versteinerten Wald Jaramillo, 25 Km weit weg entfernt. Es ist der wichtigste Fossilienreservoir von Patagonien. Wir wandern zwischen versteinerten Araukarien die mehr als 90 Millionen Jahre alt sind, einige halten sich sogar aufrecht. Im Park sehen wir Stämme die 30 M lang sind und einen Durchmesser von 2 M haben. Dieser Wald stammt von einer Zeit, wo die Anden noch nicht existierten, und der Einfluss der Winde vom Pazifik war fundamental um eine üppige Vegetation zu bilden. Dieses Reservat wurde erschafft mit dem einzigen Ziel dieses paläontologisches Reservoir zu bewahren damit wissenschaftliche Forschungen durchgeführt werden können. Als die Anden geformt wurden, wegen der seismischen Aktivität, verschwand die Vegetation und Tierwelt dieser patagonischen Region und es blieb diese öde und trostlose Landschaft.

Dieser Wald ist das Ergebnis aus dem Vorgang der Änderungen in der devonischen Ära vor 300 Millionen Jahre. Unsere Reise geht weiter nach dem Süden und wir erreichen dann Puerto San Julián, 230 Km weit weg. Puerto San Julián wurde bei Charles Darwin, Ferdinand Magellan und bei dem englischen Freibeuter und Entdecker Francis Drake besucht. In diesen Ländern kamen die ersten spanischen Kolonien von Patagonien an: Florida Blanca. San Julian wurde in 1943 als historisches Denkmal genannt, und befindet sich auf einer Bucht 350 Km zum Norden von Río Gallegos, zwischen Kap Curioso (spanisch für neugierig) und Punta Desengaño. Es charakterisiert sich durch seine breiten Straßen, niedrigen Häusern und besonders wegen dem regionalen Kunstmuseum Rosa Novak, wo verschiedene archäologische und paläontologische Gegenstände ausgestellt werden. Dort befindet sich auch das regionale Maritime Museum.

Puerto Madryn
Frühstück im Hotel. Transfer zur Busstation um den Bus zu besteigen der uns nach Puerto Madryn fährt. Wir erreichen Puerto Madryn oder Trelew spät in der Nacht, ein Transfer erwartet uns dort und fährt uns zum Hotel.

Puerto Madryn, El Doradillo & Walbeobachtung in der Küste
Frühstück im Hotel. Heute besuchen wir die wichtigsten Orten von Puerto Madryn. Diese wunderbare Stadt zieht Besuchern der ganzen Welt an, die zu diese populäre Tauchmetropole ankommen um seine wichtigste Attraktion kennenzulernen: die Besichtigung des Südkapers. Nachdem wir das Zentrum der Stadt besucht haben, geht es zu El Doradillo, ein öffentliches Naturschutzgebiet, nur 12 Km zum Norden von Puerto Madryn. Es ist einer der wenigen Plätzen wo wir die Walbeobachtung von der Küste aus durchführen können, eine einzigartige Erfahrung.

Jedes Jahr, ab Juni bis Mitte Oktober, können wir diese faszinierende Säugetiere beobachten die zur Bucht kommen um sich fortzupflanzen und die Kalbe großzuziehen. Es ist eine einzigartige Erfahrung, da wir den Südkaper in seinem Naturelement beobachten können. Außerdem besuchen wir den Strand Las Canteras und den Aussichtspunkt Punta Flecha, ein Ort der strategisch von der Stiftung Patagonia Natural ausgewählt wurde um die Seefauna zu beobachten und zu beschützen.


Península Valdés

Frühstück in der gebuchten Unterkunft. Wir durchfahren das Naturreservat Península Valdés das sich 50 Km entfernt von der Stadt Puerto Madryn befindet. Dieses Naturreservat gehört zur Weltnaturerbe der UNESCO, es wird als einer der interessantesten Ökosysteme der Welt betrachtet, dort finden wir den Südkaper, auch Schwertwale, Seelöwen und See-Elefanten, Magellan-Pinguine, Darwin-Nandu, usw. Unser erster Aufenthalt ist im Interpretationszentrum wo wir die Isla de los Pájaros (Vogelinsel) beobachten können, ein Reservat das in 1967 gegründet wurde um die großen Vogelgruppen zu beschützen die dort einheimisch sind. Wir setzen dann unsere Reise fort und richten uns nach Puerto Pirámides, 28 Km von der Stadt entfernt. Zwischen Juli und November kann man dort mit Schlauchbooten einschiffen und den Südkaper beobachten. Schon in Juni und Dezember ist die Chance geringer. Wenn es Beobachtungszeit ist schiffen wir, beschützt durch eine Schwimmweste, ein bisschen mehr als eine Stunde ein. Von Puerto Pirámides aus erreichen wir die See-Elefantenkolonie von Bucht Caleta Valdés, durch den großen Salzsee (Gran Salitral) der eine Oberfläche von 35 Km2 besitzt. Dann geht es zu Punta Norte, im Nordosten der Halbinsel, wenn es Sommer ist, oder zu Punta Delgada im Rest des Jahres, um Seelöwen- und See-Elefantenkolonien zu besichtigen, in Punta Norte können wir sogar wenn wir Glück haben Schwertwale sehen.

Bemerkung über die Walbeobachtung:
Es wird zwischen den Monaten von Juli bis November durchgeführt. Man empfiehlt wasserdichte Kleidung und Windjacke mitzubringen. Bevor die Reise anfängt ist es ratsam eine elementare Beratung zu haben. Dieses Abenteuer ist ebenso für Erwachsene als für Kinder verfügbar.

Rückkehr nach Buenos Aires
Frühstück im Hotel. Transfer zum Flughafen von Trelew. Ende der Reise.

Alternative in Bus:
In diesem Programm fahren wir von Puerto Madryn aus bis nach Buenos Aires, mit einer Strecke von ungefähr 1.450 Km und einer Zeit von 18 Stunden. In diesem Fall muss man um 12 oder 13 Uhr abfahren um dort 8 Uhr Morgens anzukommen.

Patagonien Nord nach Süd in 30 Tage
Patagonien Nord nach Süd in 21 Tage
Patagonien Atlantik in 14 Tage (blaue Route)
Südpatagonien in 14 Tage
Südpatagonien in 7 Tage
Nord Patagonien in 14 Tage
Nord Patagonien in 9 Tage
San Martín de los Andes
San Carlos de Bariloche
Esquel und Nationalpark Los Alerces
Route 40, Patagonien
Calafate Exklusive
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Chaltén
Ushuaia Full
Ushuaia im Winter
Puerto Madryn im Winter
Puerto Madryn im Sommer