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PATAGONIEN NORD NACH SÜD IN 21 TAGE
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Eine patagonische Durchfahrt die fast alle wichtige Ziele der Region erreicht, von der Atlantischen Patagonien aus, Puerto Madryn, durch Puerto San Julián und Nationalpark Monte León. Wir entdecken das südliche Patagonien beidem wir Ushuaia, Calafate und Chaltén besuchen. Richtung Norden geht es dann durch die Route 40 zu Nordpatagonien, zu Esquel und San Carlos de Bariloche. |
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Puerto Madryn
Frühstück im Hotel. Transfer zum Flughafen von Trelew
Alternative in Bus
Dieses Programm kann man per Bus zurücklegen, von Buenos Aires aus bis zu Puerto Madryn, mit einer Strecke von ungefähr 1.450 Km und einer Zeit von 18 Stunden. . In diesem Fall muss man um 12 oder 13 Uhr abfahren um dort 8 Uhr Morgens anzukommen. |
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Península Valdés
Frühstück in der gebuchten Unterkunft. Wir durchfahren das Naturreservat Península Valdés das sich 50 Km entfernt von der Stadt Puerto Madryn befindet. Dieses Naturreservat gehört zur Weltnaturerbe der UNESCO, es wird als einer der interessantesten Ökosysteme der Welt betrachtet, dort finden wir den Südkaper, auch Schwertwale, Seelöwen und See-Elefanten, Magellan-Pinguine, Darwin-Nandu, usw.
Unser erster Aufenthalt ist im Interpretationszentrum wo wir die Isla de los Pájaros (Vogelinsel) beobachten können, ein Reservat das in 1967 gegründet wurde um die großen Vogelgruppen zu beschützen die dort einheimisch sind. Wir setzen dann unsere Reise fort und richten uns nach Puerto Pirámides, 28 Km von der Stadt entfernt.
Zwischen Juli und November kann man dort mit Schlauchbooten einschiffen und den Südkaper beobachten. Schon in Juni und Dezember ist die Chance geringer. Wenn es Beobachtungszeit ist schiffen wir, beschützt durch eine Schwimmweste, ein bisschen mehr als eine Stunde ein.
Von Puerto Pirámides aus erreichen wir die See-Elefantenkolonie von Bucht Caleta Valdés, durch den großen Salzsee (Gran Salitral) der eine Oberfläche von 35 Km2 besitzt. Dann geht es zu Punta Norte, im Nordosten der Halbinsel, wenn es Sommer ist, oder zu Punta Delgada im Rest des Jahres, um Seelöwen- und See-Elefantenkolonien zu besichtigen, in Punta Norte können wir sogar wenn wir Glück haben Schwertwale sehen.
Bemerkung über die Walbeobachtung:
Es wird zwischen den Monaten von Juli bis November durchgeführt. Man empfiehlt wasserdichte Kleidung und Windjacke mitzubringen. Bevor die Reise anfängt ist es ratsam eine elementare Beratung zu haben. Dieses Abenteuer ist ebenso für Erwachsene als für Kinder verfügbar.
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Pinguinenreservat Punta Tombo mit unterem Tal
Frühstück im Hotel. Heute besuchen wir die wichtigste Kolonie von Magellan-Pinguinen von Südamerika: Punta Tombo, zum Süden vom unteren Tal des Flusses Chubut. Schon vor 50 Jahren war es ein Naturreservat, 20 Jahre später war es schon ein Naturschutzgebiet. Punta Tombo besitzt eine Oberfläche von fast 3.000 M Länge und 500 M breit an dem Atlantischen Ozean entlang. Es formt sich aus kristallinischen Felsformationen vor der Jura, die die Angriffe der Erosion ertragten die vom Meer erstand. Die Erstellung der Neste wird durch das Vorkommen von Kies und kompaktes Sand geholfen.
Die Saison geht von September bis zu April, da ist wann die Pinguine abwandern um die Niste zu erstellen und damit ihre Küken zu beschützen.
Man kann das ganze Fortpflanzungszyklus beobachten, je nachdem welche Jahreszeit es ist. Erst tauchen die Männchen auf um das Nest zu bauen oder das Nest vom vergangenem Jahr wiederaufbauen, für dieses nutzen sie die natürlichen Höhlen. Einen Monat später legen die Weibchen die Eier, die eine Brütezeit von ungefähr 40-45 Tage haben. In diesem Zeitraum geht das Männchen weg um Essen zu suchen. Bei April sind die Küken schon gute Schwimmer und ernähren sich selbständig. Vorher war diese Region ein indianischer Friedhof, wo auch viele Tehuelchen lebten und jagten. Wir empfehlen die markierte Pfade zu beachten und sich nicht vom Weg abzweigen als man das Naturreservat betritt.
Nach diesem Abenteuer mit den Pinguinen, richten wir uns nach dem unteren Tal um das agrarindustrielle Zentrum dieser Region kennenzulernen: Trelew.
Dann geht es zu Gaiman, die wichtigste walisische Kolonie von Argentinien. Hier werde noch die Gebräuche und Traditionen bewahrt, wie der berühmte walisische Tee und die Torta negra galesa (walisischer Kuchen), sowie auch der Nusskuchen mit Früchten und das Hausbrot. Wenn wir durch die Seite der Farmen fahren, können wir die verschiedenen walisischen Kapellen und die verschiedene agrotouristische Unternehmen beobachten.
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Reisen nach Puerto San Julián
Frühstück im Hotel. Transfer von Trelew die uns von Bus nach Puerto San Julian. |
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Bucht San Julián bis Insel CormoránBucht San Julián bis Insel Cormorán
Frühstück im Hotel. Wir schiffen ein, um dann über die Bucht von San Julián bis zur Insel Justicia zu fahren. In dieser Insel wurden 2 Kapitäne hingerichtet auf Befehl von Ferdinand Magellan (wegen einer Meuterei) und später in 1578 wurde ein anderer enthauptet auf Befehl von Francis Drake. Trotz seiner tragischen Geschichte ist es ein herrlicher Platz mit einer Vielfalt von Vogelarten, wie z. B. Seeschwalben, Kormorane, Skuas und Austernfischer. Der zweite Anhalt der Seefahrt ist Insel Cormorán, wo mehr als 120.000 Magellan-Pinguine leben. Auf dem Weg zur Insel können wir Commerson-Delfine beobachten, die Delfine vom Ende der Welt, die uns mit ihren Sprüngen und Kabriolen begrüßen und dieses Schauspiel der Natur wird mit riesigen Sturmvögeln und Möwen vervollständigt, was uns eine wunderbare Seelandschaft anbietet.
Fakultativ in Hafen San Julián:
Wir können selber die erste spanische Siedlung “Floridablanca” besuchen oder das britische Kühlhaus “Swift”, das sich heutzutage verlassen befindet. Eine andere Möglichkeit ist ein Besuch zur Nao Victoria, eine Replik vom berühmten Schiff von Hernando de Magallanes, der hier anlegte in seiner ersten Weltumsegelung
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Estancia Monte León
Frühstück im Hotel. Transfer zur Estancia Monte León früh am Morgen (ungefähr 150 Km entfernt). Vor dem Mittag werden wir schon in der Estancia empfangen. Dies Farm Monte León befindet sich im Nationalpark Monte León, in Santa Cruz (Argentinien). Auf dem Weg zur Farm fahren wir durch das Dorf vom Kommandant Luis Piedrabuena. Wir erreichen dann die Farm kurz vor dem Mittag. Das Gasthaus hat einen britischen Stil und wurde im Ende des XX Jahrhunderten gebaut. Es besitzt ein “Drawing Room”, wo man zum Norden schauen kann, eine Bibliothek mit illustrativen Büchern über Patagonien und ein kleines aber interessantes Museum.
Die Zimmer sind sehr geräumig und besitzen eine ausgezeichnete Heizung.
Monte León ist ein wahres Naturfest im südlichen Patagonien. Mit seinen Stränden neben dem Atlantischen Ozean, seine hohen Klippen und merkwürdige Grotten neben den wilden Hochebenen und Bergen und den Felsformationen die von der Erosion mit dem Wind erstanden, ist es eine natürliche Unterkunft für eine erstaunende Biodiversität. Unter anderen beherbergt Monte León verschiedene Pinguinenkolonien, Wale und Seelöwen, auch eine Tierwelt voller Guanakos und Pumas und Vögel, wie die Felsenscharbe, Falklandseeschwalbe, Blutschnabelmöwe und die Dominikanermöwe, Austernfischer, grauer Kormoran und Antarktischer Kormoran.
Schon in der Estancia können wir verschiedene Aktivitäten durchführen: Eine von diesen ist den Ufer des Fluss Santa Cruz zu erreichen, um Fliegenfischen zu können. Dieser Fluss wird von der Schneeschmelze der Anden gespeist und von den Gewässer die in den Seen Viedma und Argentino führen.
Wir finden reichlich Kreolenbarsche, Regenbogenforellen, und auch Lachs und Wolfsbarsch. In Isla Monte León kann man Forelle fischen, und man findet sogar Meeresfrüchte, Muscheln und Krabbe. Eine andere Aktivität ist eine Seefahrt durchzuführen, von der Isla Pavón aus, abhängig von dem Wind und der Flut fahren wir dann zum Norden oder Süden des Flusses. Eine andere Möglichkeit ist ein längerer Aufenthalt in der Estancia, um eine einzigartige Fahrt durch den Fluss Santa Cruz durchzuführen, nach den Spuren von Charles Darwin.
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Río Gallegos - Ushuaia
Frühstück in der Estancia. Wir verlassen dann diese paradiesische Estancia um die 200 Km bis zu Río Gallegos hinter uns zu legen, abhängig davon wann unser Flug vom Internationales Flughafen von Río Gallegos abfährt. Empfang und Transfer vom Flughafen von Ushuaia bis zum Hotel. Freier Nachmittag um die Stadt zu besuchen. |
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City Tour, Nationalpark Tierra del Fuego & Zug der Ende der Welt
Frühstück im Hotel. Wir beginnen am Morgen mit diesen sehr besonderen Ausflug, da wir das Zauber der Stadt von Ushuaia die berühmt ist weil sie als “Ende der Welt” bekannt ist (auch die südlichste Stadt von allen). Wir besuchen auch das Museum der Ende der Welt, der in 1979 eröffnet wurde, zuerst als ein einfaches Familienhaus, dann als Kulturerbe von Ushuaia. Dieses Museum zeigt seine Sammlungen in 5 verschiedene Räume wo besonders die Vitrinen hervorstechen die an die Persönlichkeiten von Ushuaia gewidmet sind, wie Forschern und Einheimischen, usw.
Wir besichtigen eine der wichtigsten und berühmtesten Attraktionen von Ushuaia: das alte Gefängnis der Reincidentes, der bekannt ist wegen seiner emotiven und gewaltigen Geschichte, das jedes Jahr auffallend ist für die Besucher, auch wegen der Architektur. Dieses Gefängnis arbeitete von 1900 bis 1947 und um dieses wuchs die Stadt wo heutzutage wichtige Kreuzer und Transatlantischer ankommen. Wir beobachten die Pavillionen und die Korridoren in denen man noch heute den Schmerz erleben kann.
Dieses Gefängnis von militärer Herkunft operierte erst in der Insel de los Estados, in San Juan de Salvamento, nachher in Port Cook, bis es schließlich zu Ushuaia transportiert wurde, wo es milder war. Es beherbergte Häftlinge wie der Anarchist Simón Radowitsky oder Cayetano Santos Godino, bekant als “el petiso orejudo” oder der Schriftsteller Ricardo Rojas.
Wir besuchen den Hafen, den Paseo del Centenario, ein ausgezeichneter Aussichtspunkt wo sich das Denkmal von der Hundertjahrfeier von Ushuaia befindet und nachher das Haus Beban, ein wichtiges architektonische Erbe, das in Schweden erworben wurde und in Ushuaia zwischen 1911 und 1913 von Don Tomas Beban gebaut wurde. Es ist eine der hochstrebenden Gebäuden der Stadt.
Nachmittags gehen wir zum Nationalpark Tierra del Fuego, das der einzige Park ist mit Seeküste, da er auf den Küsten des Beagle-Kanal liegt. Wir fahren von Ushuaia aus und gehen durch den Tal des Fluss Pipo um den Eingang zu erreichen.
Wir steigen im Zug des Ende der Welt ein, außerhalb vom Nationalpark Tierra del Fuego, von der Zentralstation bis zur Station Nationalpark Tierra del Fuego. Es ist eine ausgezeichnete Chance um die südliche Eisenbahn von Tierra del Fuego kennenzulernen, der eine der Routen durchfährt die früher von den tausenden von Häftlingen benutzt wurde die täglich in den Wäldern arbeiteten. Die Reise beginnt auf dem Damm die diese Häftlinge schon vor mehr als 100 Jahren gebaut haben, es geht dann durch den Cañadón del Toro, es steigt nachher einen Hang und fährt um den Fluss Pipo bis zur Station “La Cascada de la Macarena” (Wasserfall der Macarena), wo wir entweder zur Restaurierung eines Eingeborenenlager hinabsteigen oder die panoramische Aussicht von dem Anfang des Wasserfalles genießen können.
Das Pfiff vom Zug kündigt uns das es weitergeht zur Region vom subantarktischem Wald. Er schlängelt durch den Fluss Pipo und rändelt Zonen mit Turfmooren wo ein bekannter Moos wächst, der Sphagnum. Dann endet der Zug in der Station del Parque wo man uns erwartet um die Reise durch den Park fortzuführen. Der Nationalpark Tierra del Fuego wurde in 1960 gegründet und befindet sich in der Region der patagonischen Wäldern und der Anden.
Es geht weiter Richtung Bahía Ensenada wo wir die Inseln Redonda und Estorbo sichten und gegenüber die schneebedeckten Bergen von der Gebirgskette Sampaio in Chile. Dann kommen wir zum Lago Roca und es geht weiter begleitet von Wäldern von Lengas und Ñires bis wir die Brücke des Flusses Lapataia erreichen, eine ideale Gegend um Trekking zu machen da es dort verschiedene Pfäden gibt, wie z. B. Paseo de la Isla, Lago Roca, Laguna Negra, usw.
Der Weg windet sich und geht um die Lagunen Verde und Negra, diese letzte ein Turfmoor, bis es im Damm der Castores mündet der uns dann nach Bahía Lapataia führt, in diesen Küsten sehen wir Enten, Spiegelgänse, Gelbschenkeln und verschiedene Arten von Seevögeln. Im Park sieht man Reste der Eingeborenen, die Yámanas, wie wie Muschelhaufen, das sind Anhäufungen von Muschelschalen und Schalen anderer Tiere die Teil der täglichen Ernährung waren. |
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Klassische Schifffahrt auf dem Beagle-Kanal
Frühstück im Hotel. Wir machen eine Fahrt auf dem Beagle-Kanal. Der Ausgangspunkt dieser Tour ist die Bucht Bahía de Ushuaia, gelegen an den Ufern der Stadt mit dem gleichen Namen, wir gelangen zum Kanal über den Paso Chico. Zu früheren Zeiten behauptete der Pastor Thomas Bridges, dass der Name der Bucht, also „Bahía de Ushuaia“ soviel bedeute wie „Bucht des ruhigen Wassers“ oder „Bucht die bis zum Westen reicht“.
Der Beagle-Kanal, der sich südlich der Isla Grande de Tierra del Fuego befindet, ist ursprünglich durch einen Gletscher mit einer Fläche von 180 km entstanden. Er verbindet den Pazifischen mit dem Atlantischen Ozean.
Auf seinen Namen wurde der Kanal vom Kapitän Fitz Roy getauft, im Gedenken an die Beagle-Schifffahrt zusammen mit dem Kapitänleutnant Murray, auf der sie den Kanal im Jahre 1830 entdeckten. Heute bildet er die geografische Grenze zwischen Argentinien und Chile.
In der Bucht von Ushuaia ebenso wie im Beagle-Kanal genießen wir eine Vielfalt von maritimen Seevögeln: Wir sichten Skúas, Albatrosse mit schwarzen Brauen, Cauquenes, Möwen, usw. Die Fahrt führt uns bis zum Leuchtturm Les Eclaireurs. Er besteht aus einem konischen Turm mit einer Höhe von 11 Metern und befindet sich 22,5 Metern über dem Meeresspiegel. Der Name des Leuchtturms bezieht sich auf die Funktion des Ortes, wo er sich befindet: Les Eclaireurs und den Namen vergab der Kapitän Luis Fernando Martiál.
Die Fahrt geht weiter in Richtung der Marinestation „Isla de los Lobos Marinos", wo wir Seehunde verschiedenster Art und außerdem Kormorane beobachten. Aus nächster Nähe können wir die Gewohnheiten dieser Meeressäuger beobachten.
Weiter auf unserer Strecke fahren wir bis zur Insel „Isla de los Pajaros“, der Ort, an dem sich Kolonien von Magellan-, und Imperial-Kormoranen niedergelassen haben. Wir genießen außerdem mehr als 20 verschiedene Arten von Seevögeln. Beide Inseln bilden die Halbinsel Bridges.
Optional: Landgang auf den Bridges Inseln
Auf dieser Schifffahrt können Sie zusätzlich einen Landgang auf den Inseln machen, dort unternehmen wir ein Trekking von etwa einer halben Stunde Dauer, zusammen mit einem Führer auf den Wegen einer der beiden Bridges-Inseln. Unser Ziel sind die „Concheros Yámanas“.
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Ausgang durch Magellanstraße bis zum Calafate
Frühstück im Hotel. Ganz früh verlassen wir Ushuaia um unsere Reise bis zu El Calafate zu beginnen. Wir verlassen die letzte bergige Region der Anden, um in das trostlose und öde Patagonien einzugehen die vor uns auftaucht als wir Río Grande erreichen, die Hauptstadt von Tierra del Fuego. Bevor fahren wir durch das Fischerdorf von Tolhuin. Um die Insel von Tierra del Fuego zu verlassen, fahren wir mit der Fähre zu Bahía Azul in Chile, im Kontinent um nachher zu Punta Delgada zu fahren, eine faszinierende halbstündige Reise durch der wilden Magellanstraße.
Schon dann in Argentinien geht es weiter durch Patagonien, bis wir unser Ziel erreichen: El Calafate. Wir sehen jetzt, was uns das Flugzeug nicht zeigt: ein trockenes Patagonien, mit einer flachen Steppe, wo Meer und die Berge uns auf einmal verlassen und uns ein flaches, trostloses Land zeigen, das andere Südpatagonien, wo die Schafe alleine im weiten Feld weiden. Die Reise ist erschöpfend aber es ist die Mühe wert, um die Realität dieser entlegenen und abgeschiedenen Ländern kennenzulernen.
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Besuch des Gletschers Perito Moreno
Früh morgens brechen wir auf, um den berühmtesten Gletscher der Welt kennenzulernen. Im Jahr 1981 von der UNESCO unter Schutz gestellt, gilt er als einzigartig aufgrund von verschiedenen Eigenschaften: Die kontinuierliche Vorwärtsbewegung, seine einfache Zugänglichkeit, sei es von den Aussichtspunkten aus oder aber aufgrund der guten Wandermöglichkeit auf ihm. Seinen Namen erhielt der Gletscher zu Ehren des großen Entdeckers Patagoniens Perito Francisco Moreno.
Wir umrunden den Lago Argentino an seinem südlichen Rand, dann kreuzen wir auf den Flüssen Centinela und Mitre während wir die herrlichen Voranden entdecken. Wir kommen zum Arm Brazo Rico und gelangen von hier aus in den Gletschernationalpark. Während wir den Lago Rico umrunden, kommen zunächst einzelne Eisblöcke in Sichtweite bis wir einen kompletten Panorama-Blick auf diesen Gletscherkoloss erhalten. Wenn es die klimatischen Bedingungen zulassen, genießen wir das Privileg, einem einzigartigen Phänomen des argentinischen Patagoniens beiwohnen zu können: Den Abbrüchen von der südlichen Wand, große Eisblöcke fallen mit einem Ohren betäubenden Getöse in den Kanal, welcher seinen Namen daher erhält, da sich hier die Eisblöcke ansammeln oder aber im Arm Brazo Rico. Wir können den Gletscher von verschiedenen Aussichtspunkten aus besser kennenlernen, wir gehen auf den Laufstegen entlang und informieren uns gleichzeitig über die Geschichte des Gletschers, seine Besonderheiten und seine Umgebung.
Am nachmittag kehren wir ins Hotel zurück.
Bitte beachten Sie folgendes: Es handelt sich um einen Gletscher, der sich kontinuierlich voran bewegt, im Gegensatz zur großen Mehrheit dieser Kolosse, die sich zurückbilden. Während seines Anwachsens trifft er auf die kalten Gewässer des Arms Brazo Rico, die vom Lago Argentino stammen. Dies bewirkt, dass sich ein Druck auf dem Eis aufbaut, denn der Wasserpegel des Sees steigt an. Es bildet sich dadurch ein Tunnel von fast 45 Metern, durch den das Wasser des Arms Brazo Rico in den See fließt. Die kontinuierliche Erosion, die das Wasser verursacht, führt dazu, dass das Gewölbe einstürzt; ein fantastisches Spektakel.
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El Calafate - El Chaltén
Empfang und Transfer vom Flughafen zum Hotel El Calafate El Chalten.
Fakultative - Lago del Desierto
Wir fahren zum äußersten Süden des Sees Lago del Desierto, auch fälschlicherweise Laguna del Desierto genannt. Wir fahren 38 km auf einer ungeteerten Straße, die sich durch das Tal Valle del Río de las Vueltas schlängelt. Die Landschaft, die wir durchqueren, ist typisch andino-patagonisch: bergig mit Wäldern, Wasserfällen, spiegelglatten Wasseroberflächen: Eine natürliche Harmonie. Sie können sich auch für eine Wanderung zum Gletscher Huemul entscheiden oder aber sie fahren auf den eisigen Gewässern des Sees. Das Trekking ist von kurzer Dauer, nur ca. eine Stunde. Allerdings haben wir es mit einer ordentlichen Steigung zu tun, die wir langsam angehen müssen.
Man muss einen Eintrittspreis entrichten, da wir uns auf Privatgelände befinden. Sie können aber auch zu den Lagunen Larga und del Diablo laufen, allerdings ist das Trekking vier Stunden lang. Diejenigen, die keine Wanderung unternehmen möchten, können eine Schifffahrt auf dem See Lago del Desierto genießen. Das Schiff fährt vom Süden des Sees aus los in Richtung Norden. Sind wir erst einmal wieder an Land, laufen wir bis zum Aussichtspunkt Mirador Centinela, das dauert nur gemütliche 12 Minuten, während denen wir fantastische Ausblicke genießen werden. Der See Lago del Desierto befindet sich in einem Tal von ca. 15 km, das zwischen der Bergkette der Anden, in der Nähe des Sees Lago O´Higgins und dem Berg Fitz Roy liegt.
Die Bergketten, die das Tal umschließen, sind das westliche Felsmassiv, wo wir Teilstücke wie etwa unter anderem den cordón Marconi sehen und das östliche Felsmassiv. Der Río de las Vueltas hat seinen Ursprung in diesem See, der in seinem Verlauf vom Lago Azul gespeist wird. Er ergießt sich letztlich in den Lago Viedma.
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El Chaltén - Los Antiguos
Frühstück im Hotel. Mit einem normalen Bus fahren wir von El Chaltén bis zu Los Antiguos. Empfang in der Endstation und Transfer zum Hotel. |
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Paso Roballos, Berg Zeballos, Los Antiguos und See Buenos Aires
Frühstück im Gasthaus. Früh am Morgen geht es los durch eine Bergstraße, die Route 41, zum Pass und Berg Roballos, zwischen den Anden und der Hochebene vom See Buenos Aires. Dort beobachten wir den zweitgrößten See von Südamerika (nach dem See Titicaca): der See Buenos Aires, der durch den Fluss Baker im Pazifischen Ozean mündet. Der See eignet sich für das Fischen von Forellen und Lachs. Nachmittags fahren wir zu Los Antiguos. Es befindet sich in einem herrlichen Märchental, mit einem spezialen Mikroklima, am Ufer vom Fluss Los Antiguos und in der Nähe vom See Buenos Aires. Jedes Jahr feiert man dort in Januar das Bierfest. Dort lernen wir landwirtschaftliche Betriebe kennen die sich zum Anbau und Produktion von feiner Frucht widmen, wie z. B. Himbeeren, Erdbeeren, Kirschen, usw. Wir erreichen die Aussichtspunkte vom Fluss Los Antiguos und Jeinimeni – Internationale Grenze zwischen Argentinien und Chile- und der See Buenos Aires. |
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Route 40: Höhle der Hände - Alero de Charcamata
Frühstück im Hotel. Wir beginnen bei Los Antiguos, und fahren dann zum Süden von Chubut, 60 Km durch die Route 40 bis zum Eingang der Estancia Cueva de las Manos (ehemalig Los Toldos), und von dort aus 30 Km weiter weg, wo wir den Fluss Pinturas überqueren müssen, bis wir dann herunterfahren bis zum Fuß der Schlucht von Hiucacha. Der Alero Charcamata ist aus einer felsigen Struktur geformt die über 65 M lang und fast 18 M hoch ist.
Drinnen befinden sich Malereien von Händen, die mit der Jagd zu tun haben und Symbole aus geometrischen Figuren. Es gibt sämtliche Farben in diesen Malereien, vom Schwarz bis zum hellen Rot.
Die Entdeckung von Charcamata war im Anfang der 70er Jahren. Wir beginnen einen Trekking von einer Stunde bis zum Eingang vom Alero Charcamata, durch einen steinigen Pfad mit üppiger Vegetation. Hier kann man viele Felsenmalereien beobachten, die ungefähr 9.000 Jahre alt sind und unglaublich gut erhalten wurden. Dann ruhen wir uns vom Trekking aus und essen zum Mittag. Am Nachmittag kehren wir dann zum Hotel zurück.
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Los Antiguos - Esquel
Frühstück im Hotel. Mit einem normalen Bus fahren wir von Los Antiguos bis Esquel, in der Provinz von Chubut. Wir werden in der Endstation empfangen und mit einem Transfer zum Hotel gefahren. |
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Nationalpark Los Alerces Full
Frühstück im Hotel. Heute besuchen wir einen der schönsten Nationalparks von Patagonien: Los Alerces. Los Alerces umfasst eine Fläche von 263.000 Ha. die seit 1937 eingerichtet wurde um die Baumart zu beschützen die den Nationalpark seinen Namen gibt: der Lahuan oder “Alerce”. In unserem Besuch durch den Nationalpark erstaunen wir uns vor wunderbaren Gegenden die ein Flusstal formen mit mehr als 12 Seen und Flüsse, wie der See Futalaufquen, Fluss Arrayanes, See Verde, See Menéndez, umgeben von der Bergkette der Anden, neben zu Gletschern und dem valdivianischen Regenwald. Das Beste finden wir zum Norden des Parks: der tausendjährige Wald von den “Alerces” (eine patagonische Lärchenbaumart), eine der wenigen die sich noch unberührt befinden. Diese Region ist bei Experten bekannt als eine der herrlichsten von Patagonien und es ist wahr, nur wenige andere Regionen bieten uns so viel Zauber an.
Variante in Hochsaison:
Seefahrt durch den See Menéndez & Tausendjähriger “Alerce”-Wald oder
Seefahrt bis zum See Kruger ohne auszuschiffen.
In Sommer kann man eine Variante durchführen: eine Seefahrt durch Lago Menéndez, wir erreichen dabei den tausendjährigen Lärchenwald, wo sich Exemplare befinden, die über 2.500 Jahre alt sind, von einer beeindruckender Größe. Dabei müssen wir den Fluss Arrayanes erreichen, durchqueren die Hängebrücke zum Fluss und umsäumen den Fluss Menendez bis zum Eingang zu Puerto Chucao. In diesem Hafen schiffen wir am Mittag ein um unsere Seefahrt durch den See Menéndez zu beginnen, der größte See im ganzen Park, bis wir Puerto Sagrario erreichen.
Bei der Reise können wir den Gletscher Torrecillas beobachten. Schon dann im festen Land wandern wir durch den tausendjährigen Wald und genießen den Lago Cisne (See Schwan) und die Stromschnellen des gleichnamigen Flusses. Wir besichtigen den ältesten “Alerce” des Parks, 2.600 Jahre alt und mit einem Durchmesser von mehr als 2 M und einer Höhe von über 57 M.
Eine andere Variante wäre eine Seefahrt durch den See Verde, Fluss Arrayanes und den nördlichen Teil des See Futalaufquen durchzuführen, bis wir dann durch Los Monstruos den See Kruger erreichen. In dieser Variante steigen wir nicht aus.
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Esquel - San Carlos de Bariloche
Frühstück im Hotel. Mit einem normalen Bus fahren wir von Esquel bis San Carlos de Bariloche, in der Provinz von Chubut. Wir werden in der Endstation empfangen und mit einem Transfer zum Hotel gefahren.
Halbinsel Llao Llao & Cerro Campanario durch Straße Avenida Bustillo
Auf dem Weg zum Hotel LLao LLao entdecken wir eine der klassischen Routen von San Carlos de Bariloche. Wir fahren von dem Stadtzentrum ab Richtung Westen durch Straße Bustillo entlang die sich im größten Teil ihrer Strecke um den See Nahuel Huapi windet. In der Nähe vom Km 8 befindet sich Playa Bonita (schöner Strand), ein geeigneter Platz um die Insel Huemul zu besichtigen. Wenn wir diese Straße folgen, in der Höhe des Km 17, stoppen wir um den Berg Campanario kennenzulernen, und wir können (fakultativ) mit dem Lift zum Gipfel (1050 M) hochfahren. Dort können wir feines Backwerk und heiße Schokolade genießen. Vom Gipfel aus haben wir eine herrliche Aussicht auf die ganze Gegend von Bariloche. Wir lassen die Halbinsel San Pedro hinter uns und erreichen LLao LLao im Km 25. In der Nähe des Hotels befindet sich die Kirche San Eduardo und der Hafen Pañuelos, von dort aus fahren alle Boote aus die zum Arrayanes-Wald und zu Puerto Brest fahren. Von hier aus kann man die Berge López und Capilla besichtigen. Es geht dann weiter zum Golfplatz und der Brücke die den See Moreno mit dem See Nahuel Huapi verbindet in Bahía López. Ein anderer privilegierter Platz lässt uns die Halbinsel Llao Llao und die beiliegende Seen besichtigen. Wir durchqueren die Brücke über dem See Moreno und fahren dem Ufer der Lagune El Trébol (das Klee) entlang. Letztendlich fahre wir nach Bariloche zurück wo die Reise dann endet.
Bemerkung: Dieses Programm können wir früh am Morgen oder nach dem Mittag durchführen. Der Aufstieg zum Berg Campanario ist nicht inbegriffen und müßte dort gebucht werden..
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San Carlos de Bariloche
Frühstück im Hotel. Freier Tag zum Entspannen oder machen optionale Aktivitäten.
Fakultativ - Valdivianischer Regenwald: Puerto Blest, See Frías und Wasserfall Los Cántaros
Wir schiffen in Puerto Pañuelo ein, um uns nach Brazo Blest zu richten, wo sich der gleichnamige Hafen befindet. Dann gehen wir an dem Eiland Centinela vorbei, ein berühmter Platz, weil dort Perito Moreno begraben ist. Diese ganze Region hat im allgemeinem eine Ähnlichkeit mit den Kanälen von Tierra del Fuego und den Fjorden von Norwegen und die Vegetation ist üppig wegen dem feuchten Klima und häufiges Regnen. Man kann auch den See Frías per Bus erreichen. Dann geht es bis Puerto Alegre, Richtung Norden zum See Frías um uns nachher zu Puerto Frías einzuschiffen. Der See Frías ist ovalförmig, und in seinen Ost-und Westküsten sticht eine felsige Zone hervor, voller Vegetation, was uns an die Fjorde erinnert.
Diese ganze Region ist durch ständiges Regnen gekennzeichnet wegen dem feuchten Wind vom Pazifik. Der Regendurchschnitt ist von ungefähr 3.700 mm jährlich, fast immer im Winter, Januar ist der einzige trockener Monat. Dieser See ernährt sich von dem Schmelzwasser vom Berg Tronador und von den starken Regnen vom valdivianischen Regenwald. Schon zurück in Puerto Blest (am See Nahuel Huapi wo der See Frías mündet) besuchen wir den Wasserfall Los Cántaros. Über einen Holzpfad die den Wasserfall umsäumt erreichen wir die 600 M, wo man wunderschöne Schnellen beobachten kann. Danach kehren wir zum Schiff zurück und kehren um.
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Cerro Tronador
Der Tag beginnt mit der Fahrt durch Pampa de Huenuleu bis wir den See Gutiérrez erreichen. Wir fahren dann der östlichen Seite des Ufer vom See Mascardi entlang, bis die Piste sich gabelt und wir rechts abbiegen durch den Pfad der uns zum Berg Tronador führt. Dann überqueren wir die Brücke über dem Fluss Manso und fahren dann wieder der Küste vom See Mascardi entlang, aber jetzt zum Westen, anschließend erreichen wir Pampa Linda. Wir durchqueren den Tal Vuriloches und nach einem Wald befinden wir uns vor dem Ventisquero Negro (schwarzer Gletscher). Der Ausflug endet am Fuß des Berges. Wenn man Trekking macht, erreicht man die Zunge des Gletschers. Der Ventisquero Negro ist ein schwarzer Gletscher der im Gipfel des Berg Tronador entsteht. Hier hat der Fluss Manso seinen Ursprung, der von dort aus zum Pazifischen Ozean herunterfließt. Der Berg Tronador hat 3 verschiedene Höhen: der Gipfel Internacional, der mit seinen 3.555 M der höchste ist, dann der Chileno mit 3.430 M und der Argentino (3.400 M). Alle diese Gipfeln wurden in der Sommersaison von Bergsteigern erreicht. |
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Bariloche
Frühstück im Hotel, Transfer zum Flughafen von San Carlos de Bariloche. |
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